Praktisches vor Ort
In Shanghai funktioniert vieles anders als in Europa. Bezahlt wird meist per Handy, Google und WhatsApp sind gesperrt, und in der Silvesternacht fährt die Metro nicht durch. Wer ein paar Dinge vor der Abreise einrichtet, hat vor Ort deutlich weniger Stress.

Bezahlen
Alipay und WeChat Pay sind die üblichen Zahlungsmittel. Beide Apps lassen sich mit einer ausländischen Kreditkarte verknüpfen. Richten Sie sie vor der Reise ein und testen Sie eine kleine Zahlung. Für größere Beträge kann eine Gebühr anfallen.
Kreditkarten funktionieren dort, wo Visa, Mastercard oder UnionPay ausgeschildert sind, in großen Hotels meist problemlos. Vielerorts werden sie laut Auswärtigem Amt aber nicht akzeptiert.
Bargeld darf in China nicht abgelehnt werden. Das Auswärtige Amt rät trotzdem, immer etwas Bargeld dabeizuhaben. Am Automaten klappt das mit der Kreditkarte, meist bis 3.000 Yuan pro Abhebung. Die Girocard funktioniert nur sehr eingeschränkt.
Trinkgeld ist in China nicht üblich. In gehobenen Hotels ist oft ein Serviceaufschlag im Preis enthalten.
Internet
Google, WhatsApp, Facebook, X und viele andere Dienste sind in China gesperrt, auch Google Maps und der Google-Übersetzer. VPN-Dienste sind laut Auswärtigem Amt verboten. Nach Erfahrungsberichten sind mit dem Datenroaming Ihres deutschen Anbieters viele gewohnte Dienste erreichbar. Prüfen Sie vorher die Roamingkosten: China gehört nicht zur EU-Roamingzone.
Laden Sie vor der Reise Offline-Karten und eine Übersetzungs-App, die ohne Google auskommt. Alipay bietet selbst eine Übersetzungsfunktion.
Metro
Fahrpreis: 3 Yuan für die ersten sechs Kilometer, dann mehr je nach Strecke.
Bezahlen: Seit Juni 2025 kontaktlos mit Visa oder Mastercard direkt an der Schranke, außerdem per QR-Code in Alipay oder WeChat.
Silvesternacht 2025/26: Sechs Linien fuhren verlängert bis etwa 1 Uhr, einen Nachtbetrieb gab es nicht. Ab 20 Uhr waren die Stationen Nanjing Dong Lu und Yuyuan (Linie 14) geschlossen. Die Regeln für 2026/27 erscheinen Ende Dezember.
Taxi und Fahrdienst
Taxis sind günstiger als in Deutschland, zwischen 23 und 5 Uhr gilt ein Nachtzuschlag. Den Fahrdienst DiDi gibt es auch auf Englisch und in Alipay. Rund um den Countdown sind Taxis und Fahrdienste knapp, und in die Sperrzone am Bund fahren sie ab 20 Uhr gar nicht. Halten Sie die Adresse Ihres Hotels auf Chinesisch bereit.
Notruf
110 für die Polizei, 120 für den Rettungsdienst, 119 für die Feuerwehr. Weitere Hinweise zu Sicherheit und Einreise stehen unter Einreise.